Werkzeugstandzeit bei der Präzisionsteilebearbeitung

Mar 15, 2024

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Bei der Bearbeitung von Präzisionsteilen wird die gesamte Schnittzeit T, die nach dem Schärfen des Werkzeugs oder dem Beginn des Schneidens einer Schneidkante einer neuen Klinge vergeht, bis der Verschleiß den stumpfen Standard erreicht, als Standzeit bezeichnet. Hinweis: Die Werkzeuglebensdauer T umfasst nicht die Zeit, in der keine Bearbeitung erfolgt, z. B. Werkzeugeinstellung, Messung, schneller Vorlauf und Rücklauf.
Die Werkzeuglebensdauer bezieht sich auf die Wahrscheinlichkeit, dass das Werkzeug die Nennarbeit unter den angegebenen Schnittbedingungen und in der angegebenen Zeit während der Bearbeitung von Präzisionsteilen erledigen kann. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass das Werkzeug unter den festgelegten Arbeitsbedingungen und Schnittspezifikationen die vorgegebene Schnittzeit ohne Beschädigung absolvieren kann.
Bei der Auswahl eines Tools sollten Sie außerdem Folgendes berücksichtigen:
(1) Die Lebensdauer komplexer, hochpräziser, mehrschneidiger Werkzeuge sollte länger sein als die von einfachen, wenig präzisen, einschneidigen Werkzeugen.
(2) Mit Wendeschneidwerkzeugen lassen sich Kanten und Wendeschneidplatten schnell und einfach wechseln. Um die Schneide scharf zu halten, kann die Standzeit des Schneidwerkzeugs geringer gewählt werden.
(3) Die Schnittbelastung von Schlichtwerkzeugen ist gering und die Lebensdauer des Werkzeugs sollte höher sein als die von Schruppwerkzeugen.
(4) Bei der Bearbeitung großer Werkstücke sollte die Standzeit des Werkzeugs relativ hoch gewählt werden, um einen Werkzeugwechsel auf halbem Weg zu vermeiden.
(5) Die Lebensdauer von Schneidwerkzeugen bei der CNC-Bearbeitung sollte im Allgemeinen länger als eine Arbeitsschicht oder zumindest länger als die Schneidzeit eines Teils sein.

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